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Fliegenschnüre

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Hier erklären euch die Fliegenfischen Guides von Flyrus noch einmal kurz die wichtigsten Features einer Fliegenschnur. 

Im Gegensatz zum konventionellen Angeln, fischt ihr beim Fliegenfischen meist mit sehr leichten Ködern (sog. Fliegen). Dementsprechend befördert man die Fliege nicht durch ihr Eigengewicht ans Ziel, sondern mittels "Peitschenartigen-Bewegungen" durch das Werfen der Schnur. Das Gewicht der Schnur wird dabei in sog. SCHNURKLASSEN (#) unterteilt und variiert von 1-15. Je kleiner diese Zahl, desto feiner ist das Einsatzgebiet der Schnur. Bspw. #4 Schnur für kleine/leichte Köder (z.B. Trockenfliegen für die feine Forellenfischerei) vs. schwere #8 Schnüre, zum Fischen mit großen Streamern (z.B. zum Fliegenfischen auf Hechte). Im Querschnitt bestehen die Fliegenschnüre im Inneren aus einem geflochtenen Kern (dem sog. Core), welcher von einer Plastik-Polymer Schicht umhüllt wird (dem sog. Coating). Der Core ist für die Zugfestigkeit der Flugschnur zuständig. Das Coating verleiht der Wurfschnur eine Anzahl an unterschiedlichen Eigenschaften (bspw. ob die Schnur schwimmend oder sinkend ist, sowie dass die Schnur reibungslos durch die Schnurringe der Rute gleitet). Im "Längen-Profil" sind die meisten Fliegenfischen-Schnüre übrigens keulenförmig (WF, weight forward) designed. Dies bedeutet, dass der vorderste Teil der Fliegenschnur leicht verdickt ist. Bei einer 30m langen Fliegenschnur sind somit bswp. die ersten 10m schwerer als der Rest. Dies hilft dem Fliegenfischer bei Würfen über 10m, größere Fliehkräfte beim Werfen zu entwickeln und somit durch weniger Krafteinsatz weiter werfen zu können.

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